Das Projekt untersucht eine der prägendsten Perioden der jüngeren ukrainischen Geschichte – den revolutionären Umbruch zwischen 1917-1921 – indem es die vielfältigen Erfahrungen jener Menschen erforscht, die sich selbst nicht als ethnische Ukrainer betrachteten oder nicht als solche angesehen wurden. Während sich die bisherige Forschung in erster Linie auf die Staatsbildungsbemühungen der ukrainischen nationalen Eliten konzentrierte, wurden das Leben und die Aktivitäten von Nichtukrainern weitgehend außer Acht gelassen. Dabei war die Ukraine ein multikultureller Raum, in dem sprachlich und konfessionell heterogene Bevölkerungsgruppen Seite an Seite lebten. Diese machten immerhin rund ein Viertel der Gesamtbevölkerung aus. Ohne deren Einbeziehung kann daher die Geschichte der revolutionären Umwälzungen in der Ukraine nicht oder nur unvollständig erzählt und verstanden werden.

Aktuelles

Event/Ereignis/Wydarzenia
 

Für seine Dissertation "Revolving National Hierarchies: Ukrainians and Russians on the Banks of the Dnipro, 1905-1933" erhielt Yuki Murata zwei...

Publication/Publikation/Publikcje
 

Anastasiia Ivanovas Artikel "Evolution of Human Rights Protection Under the Impact of Armed Conflicts. Hersch Lauterpacht’s Contribution" erschien im...

Publication/Publikation/Publikcje
 

Anastasiia Ivanova hat einen Artikel veröffentlicht über Hersch Lauterpacht und seine Sicht auf Minderheitenrechte.

Publication/Publikation/Publikcje
 

Yuki Murata's Artikel "Kyivan Ausgleich? Ukrainian Autonomy Agreement in June–July 1917 as a Regional Compromise" ist bei Ab Imperio erschienen.

Unsere Veranstaltungen/Our events
 

Das NURU-Team in Warschau veranstaltet eine Buchpräsentation und Diskussion zur Ukrainischen Revolution.

Event/Ereignis/Wydarzenia
 

Wir freuen uns eine Konferenz zum Thema "Nationalities and National Diversity in Revolutionary Ukraine, 1917–21" anzukündigen.

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Dieses Opus-Weave Projekt wird vom polnischen Nationalen Forschungszentrum (NCN) und dem österreichischen Fonds zur Förderung wissenschaftlicher Forschung (FWF) gefördert.