Das Projekt untersucht eine der prägendsten Perioden der jüngeren ukrainischen Geschichte – den revolutionären Umbruch zwischen 1917-1921 – indem es die vielfältigen Erfahrungen jener Menschen erforscht, die sich selbst nicht als ethnische Ukrainer betrachteten oder nicht als solche angesehen wurden. Während sich die bisherige Forschung in erster Linie auf die Staatsbildungsbemühungen der ukrainischen nationalen Eliten konzentrierte, wurden das Leben und die Aktivitäten von Nichtukrainern weitgehend außer Acht gelassen. Dabei war die Ukraine ein multikultureller Raum, in dem sprachlich und konfessionell heterogene Bevölkerungsgruppen Seite an Seite lebten. Diese machten immerhin rund ein Viertel der Gesamtbevölkerung aus. Ohne deren Einbeziehung kann daher die Geschichte der revolutionären Umwälzungen in der Ukraine nicht oder nur unvollständig erzählt und verstanden werden.

Aktuelles

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Am 3. September 2026 wird Serhy Yekelchyk einen Vortrag halten zum Thema "War and Revolution as Shortcuts to Nationalism: The Many Nations of the...

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Börries Kuzmanys Artikel zur Entstehung der ukrainischen Minderheitenpolitik ist bei Europe-Asia Studies erschienen.

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Ottilie Manegold und Antin Zaiarniuk stellten bei der East European Summer School an der Universität Warschau ihre Forschungsprojekte vor.

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Für seine Dissertation "Revolving National Hierarchies: Ukrainians and Russians on the Banks of the Dnipro, 1905-1933" erhielt Yuki Murata zwei...

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Anastasiia Ivanovas Artikel "Evolution of Human Rights Protection Under the Impact of Armed Conflicts. Hersch Lauterpacht’s Contribution" erschien im...

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Anastasiia Ivanova hat einen Artikel veröffentlicht über Hersch Lauterpacht und seine Sicht auf Minderheitenrechte.

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Dieses Opus-Weave Projekt wird vom polnischen Nationalen Forschungszentrum (NCN) und dem österreichischen Fonds zur Förderung wissenschaftlicher Forschung (FWF) gefördert.